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Wärme

Energie für den Menschen  - Wärme

 

Wohlig geheizte Räume, ein Abend am prasselnden Kamin, ein perfekt temperiertes Bad mit duftenden Essenzen oder ein dampfender Tee nach einem ausgiebigen Winterspaziergang – der Mensch braucht Wärme, um sich wohl zu fühlen.

 

Dank fortschreitender Technik ist sie heute komfortabel jederzeit verfügbar: Per Knopfdruck am Heizungsregler klettert die Raumtemperatur auf angenehme Grade und sorgt für wohliges Behagen.  

 

Die wohltuende Wirkung von Wärme ist von Alters her bekannt und wird ebenso lange therapeutisch genutzt. Sie wirkt beruhigend, lindert Schmerzen und entspannt Muskeln. Sie steigert die Regenerations-fähigkeit des Körpers und regt den Stoffwechsel an.

 

Heizsysteme und Zukunftspotential

Brennwert-technik für Heizöl

Allgemein:

Effiziente, ausgereifte technik. Sie macht die in den Abgasen enthaltene Energie zusätzlich nutzbar. Bei Heizöl beträgt der gewinn durch Brennwert maximal 6%.

 

Zukunft:
Brennwerttechnik wird künftig das Standard-Heizsystem für Heizöl sein. Zurzeit werden die Möglichkeiten der Beimengung von pflanzlichen Ölen zu fossilem Heizöl erforscht.

Das Ziel:
Bio-Heizöl soll in bestehenden Heizkesseln ohne technische Veränderung zu verwenden sein.

Förderung:
Öl-Brennwerttechnik wird im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung von der KfW Förderbank mit zinsgünstigen Krediten gefördert.


Kosten:
Öl-Brennwertkessel kosten ca. 7000 bis 8000 Euro (ohne Montage)

 

Brennwert-technik für Erdgas

Allgemein:

Sehr effiziente Technik, die die zugeführte Energie zu 98% in nutzbare Wärme umsetzt. Da die Abgase von Erdgas mehr Wasserdampf enthalten als die des Heizöls, beträgt der maximale Zusatzgewinn mit Ergas etwa 11%.

 

Zukunft:
Durch die Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz sollen fossile Ressourcen geschont werden. Erste Einleitungen von Biogas ins Erdgasnetz haben bereits in den letzten Jahren in einigen Regionen Deutschlands stattgefunden.

Förderung:
Öl-Brennwerttechnik wird im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung von der KfW Förderbank mit zinsgünstigen Krediten gefördert.


Kosten:
Ca. 5000 bis 6000 Euro

 

Solarthermie

Allgemein:

Solarthermie kann das konventionelle Heizsystem bereits zu 60% bei der Brauchwassererwärmung und zu 20% bei der Heizung entlasten. Mit einem Solarspeicher werden sonnenarme Tage überbrückt

 

Zukunft:
Je höher die Energiepreise klettern, desto wirtschaftlicher wird die Investition in Solarthermie. Durch verbesserte Speicher-Technologie kann der Anteil von Solarwärme deutlich vergrößert werden. Solarwärme kann im Sommer auch zur Kühlung eingesetzt werden.

Förderung:
Zuschüsse des Staates (www.bafa.de) und einiger Energieversorger, günstige KfW-Darlehen.

Kosten:
Ca. 4500 bis 5000 Euro (Warmwasser), ca. 10 000 Euro (Heizungsunterstützung) im Einfamilienhaus.

 

Wärmepumpe

Allgemein:

Macht Erdwärme und gespeicherte Sonnenenergie mit Hilfe der Antriebsenergie Strom für das Heizsystem nutzbar. Den im Vergleich zur Brennwerttechnik höheren Anschaffungskosten stehen niedrigere Heizkosten gegenüber.

 

Zukunft:
Die Wärmepumpe hat das Potenzial, in vielen Bereichen eingesetzt zu werden, wo Wärme als Abfallprodukt entsteht. Gearbeitet wird mit Hochdruck an Wärmepumpen, die mit Erdgas statt mit Strom angetrieben werden.

Förderung:
Wärmepumpen werden von der KfW Förderbank, einzelnen Bundesländern und Energieversorgern mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen gefördert. Günstige Nachtstromtarife.


Kosten:
10 000 bis 25 000 Euro je nach Wärmequelle.

 

Holzpellte/ Scheitholz-kessel

Allgemein:

Pellets, Presslinge aus naturbelassenem Abfallholz, und Scheitholz haben den Vorteil einer CO2 neutralen Verbrennung. Sie geben nicht mehr CO2 in die Atmosphäre ab, als beim Verrotten des Holzes freigeworden wäre. Für Pellets sind inzwischen auch Brennwertkessel verfügbar.

 

Zukunft:

Aufgrund der CO2-neutralen Verbrennung und der Unabhängigkeit vom Ölpreis werden Holzheizungen wohl weiterhin gefragt sein. Ein Manko ist die teure Anlagentechnik.

 

Förderung:
Die Installation von Pelletheizkesseln wird durch staatliche Zuschüsse (www.bafa.de) und zinsgünstige Kredite der KfW unterstützt.

 

Kosten:
Pelletkessel mit Brennstofffördereinrichtung: ca. 8000 bis 15 000 Euro.

 

Mini-Blockheiz-kraftwerk (BHKW)

 

 

 

Allgemein:

Mini-BHKW produzieren Strom und Wärme in einem Gerät (Kraft-Wärme-Kopplung). Sie erreichen eine hohe Energieausnutzung und sparen bis zu 60% CO2 ein im Vergleich zu getrennter Strom- und Wärmeerzeugung. BHKW gibt es für die Brennstoffe Heizöl, Erdgas, Biogas, Pflanzöl und Holzpellets.

Zukunft:

Leistungsmodulierende Kleinst-BHKW sind in der Erprobungsphase. Strom- und Wärmeerzeugung auf chemischem Wege (Brennstoffzelle) wird voraussichtlich im nächsten Jahrzehnt möglich sein.

 

Förderung:
Zinsgünstige KfW-Kredite, Strom-Einspeisevergütung, Befreiung von der Mineralölsteuer und der Stromsteuer für selbst genutzten Strom.

Kosten:

Ab ca. 15 000 bis 20 000 Euro.

 

Quelle: BAU IDEE, Sonderveröffentlichung in Kooperation mit SHK, November 2008

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